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Pulverlacke sind lösemittelfrei und es entstehen keine schädlichen Dämpfe. Das bei der Applikation anfallende Overspraypulver wird mit Hilfe eines Zyklons zurückgewonnen und dem Frischpulver beigemischt. Bei Pulverlacken wird so eine Materialausnutzung von > 98 % erzielt.

Die Materialausnutzung von Flüssiglacken beträgt nach folgendem Rechenbeispiel nur 12,5 %:
Der Lösemittelanteil bei Flüssiglacken beträgt ca. 75 %. Die Lösemittel verdunsten und werden mit der Abluft emittiert. Das Overspray bei Flüssiglacken wird nicht zurückgewonnen und muss entsorgt werden. Bei 50 % Overspray und 75 % Lösemittel bleiben letztendlich nur 12,5% des Flüssiglackes, die zur Schichtbildung beitragen.

Lacke auf Wasserbasis enthalten weniger organische Lösemittel. Der Hauptbestandteil ist Wasser. Der Nachteil von Wasserlacken ist, dass deutlich mehr Energie zum Verdunsten des Wassers im Ofen benötigt wird als bei Lacken mit leichtflüchtigen, organischen Lösemitteln.

Aus diesen Gründen ist die Beschichtung mit Pulverlacken eine äußerst umweltfreundliche und wirtschaftliche Methode, um Metall gegen Korrosion zu schützen. Gleichzeitig erfüllt eine Pulverbeschichtung die gewünschten dekorativen und technischen Anforderungen.