Vorbehandlung
Die Vorbehandlung des Metallsubstrates erfolgt mittels Eisenphosphatierung im Spritzspülverfahren. Es wird eine wässrige, saure, phosphathaltige Lösung in einer Waschanlage auf das Werkstück gespritzt. Dabei wird das Teil entfettet und es entsteht eine Konversionsschicht (Phosphatschicht). Die Konversionsschicht verbessert die Haftung von Pulverbeschichtungen auf dem Substrat, vor allem nach korrosiver Belastung.- Die Säure (H+) greift die Metalloberfläche an und löst sie auf. Das ist der so genannte Beizangriff.
- Dabei wird H+ verbraucht und der pH-Wert an der Grenzfläche zum Metall nimmt zu.
- Phosphate sind im Sauren löslich und im Alkalischen als tertiäres Phosphat unlöslich. Beim pH-Wert-Umschlag ins Alkalische bildet sich eine tertiäre Eisen(III)-phosphatschicht auf der Metalloberfläche.
- Ist die Oberfläche mit Eisenphosphat bedeckt, kommt die Beizreaktion und somit auch die Phosphatschichtbildung zum Stillstand.
Haftwassertrocknung
Nach der Vorbehandlung wird das noch am Werkstück haftende Wasser mit einem Heißluftgebläse getrocknet.
